Have any questions?
+44 1234 567 890
Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe für Patient*innen mit Magen- oder Speiseröhrenkrebs
Mit der Diagnose Magen- oder Speiseröhrenkrebs beginnt eine neue Zeit, denn kaum etwas ist wie vorher. Vor allem die Ernährung muss umgestellt werden und es ergeben sich viele Fragen. Um diese zu beantworten und einen Austausch von Patient*innen zu ermöglichen, hatte das Viszeralonkologische Zentrum am Klinikum Bielefeld zur Veranstaltung „Magen- oder Speiseröhrenkrebs… und wie weiter?!“eingeladen, zu der knapp 30 Patient*innen und Angehörige erschienen.
Zu Beginn dieses informativen Abends gab Univ.-Prof. Dr. med. Marcel Binnebösel, Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, spannende Einblicke in aktuelle Therapieansätze bei Speiseröhren- und Magenkrebs und erklärte, warum eine Behandlung in zertifizierten Zentren so wichtig ist. Anschließend berichteten die beiden Ernährungsexperten Julia Germann, Leitung Ernährungsmedizin am Klinikum Bielefeld, sowie Timo Gäbel, onkologischer Fachpfleger und Mitarbeiter der Firma confido Care, über die wichtigsten Aspekte der Ernährung nach einer Operation und der anschließenden Weiterversorgung zu Hause.
Die Anwesenden hatten viele Fragen an die Experten und auch die Gelegenheit, sich mit anderen Patient*innen auszutauschen wurde rege genutzt. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Uwe Ohlrich, Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld des Paritätischen, im Gespräch mit zwei ehemaligen Patienten des Magenkrebszentrums dar, wie hilfreich eine Selbsthilfegruppe für den Austausch unter Betroffenen sein kann. Matthias Hagemann und Helmut Herzog möchten darum eine neue Selbsthilfegruppe für Patient*innen mit Magen- und Speiseröhrenkrebs gründen. Das erste Treffen findet am Donnerstag, den 28.05.2026 um 18 Uhr im Klinikum Bielefeld-Mitte im Seminarraum (Ebene E) statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.