Have any questions?
+44 1234 567 890
Diagnose Brustkrebs - Was passiert nun?

Die Diagnose Brustkrebs verändert gravierend das Leben der Betroffenen und deren nächsten Angehörigen. Unsicherheit und Ängste beherrschen das Denken nach der Diagnosestellung.
„Was passiert jetzt? Wie wird es weitergehen?“ Diese und viele weitere Fragen zum Thema „Brustkrebserkrankung“ antworten Dr. med. Angelika Cervelli, Leiterin des Brustzentrums und Indra Babin, Oberärztin am Brustzentrum, im aktuellen „Pulsschlag“.
Nach der Diagnosestellung ist eine menschlich wie fachlich kompetente Anlaufstelle für die PatientInnen von großer Bedeutung. Die Betroffenen und Mitbetroffenen sollen befähigt werden, über weitere Diagnostik, Behandlung und die Zeit nach der Therapie nachdenken und entscheiden zu können.
Das interdisziplinäre Brustzentrum Bielefeld im Klinikum Bielefeld stellt die PatientInnen dafür in den Mittelpunkt aller Überlegungen und gemeinsam getroffener Entscheidungen bei einer Erkrankung.
Brustkrebs ist mit etwa 30,5 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Aber auch bei Männern kann es zu einer Brustkrebserkrankung kommen, diese Fälle sind zwar steigend, aber dennoch selten (600 Männer, 70.000 Frauen). Die hohe Fallzahl an Brustkrebserkrankungen rechtfertigt zur Erkennung und Therapie die Behandlung in speziell dafür ausgerichteten Zentren mit entsprechend qualifiziertem Personal, definierten Qualitätsstandards, Qualitätszielen und regelmäßiger interner und externer Qualitätsüberprüfung.
Um das Bewusstsein der Bevölkerung auf das Risiko Brustkrebs und die Relevanz von Vorsorge und Früherkennung zu lenken, findet am 10.06. der „Lauf für das Leben“ im Rahmen der Veranstaltung „Aktiv gegen Krebs“ am Klinikum Bielefeld Mitte statt. Die Startgebühr für den 5-Kilometer-Lauf kommt dieses dem Brustzentrum zugute, mit dem Geld wird ein Yoga-Angebot für Brustkrebspatientinnen finanziert.
Das Brustzentrum am Klinikum Bielefeld bietet Informationen, Verständlichkeit, Transparenz, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, Behandlung entsprechend neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, leitlinienbasierte Therapien, Offenlegung der Behandlungsergebnisse und Unterstützungsangebote für Betroffene und Mitbetroffene. Die erkrankten Frauen und Männer sollen im Umgang mit der Erkrankung begleitet werden, ebenso Ihre Angehörigen. Durch Kooperationen mit unterschiedlichen Fachdisziplinen, die im Behandlungspfad erforderlich sind und Koordination der notwendigen Maßnahmen unter einem Dach ergeben sich kurze Wege in der Behandlung. Gute Vernetzung verbindet den ambulanten und stationären Behandlungsbereich.
Die Empfehlung zu einem Behandlungskonzept ist das Ergebnis einer wöchentlichen Tumorkonferenz, in der alle Aspekte der Möglichkeiten aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und diskutiert werden und eine gemeinsame Empfehlung resultiert, die die Basis für eine Entscheidung bildet. Das Ziel des Brustzentrums Bielefeld ist die bestmögliche individuelle Beratung, Behandlung und Betreuung der PatientInnen.