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Medizinischer Notfall außerhalb der Öffnungszeiten – was tun, wenn die Arztpraxis zu ist?

 

Autor: Fynn Grahl, Praktikant Unternehmenskommunikation

Vielen Patient*innen kommt die Notaufnahme eines Krankenhauses als erste Anlaufstelle in den Sinn, wenn es um akute Beschwerden geht. Gerade am Wochenende und an Feiertagen ist der Andrang groß, denn die allermeisten Haus- und Facharztpraxen haben an diesen Tagen geschlossen. In Folge dessen sind überfüllte Wartezimmer oder lange Wartezeiten keine Seltenheit. Dies führt häufig zu Frust bei den Patient*innen. Was jedoch viele nicht wissen: Es gibt mit dem Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) auch eine andere Möglichkeit, sich an Tagen und zu Zeiten, an denen die Haus- oder Facharztpraxis geschlossen hat, fachärztlich untersuchen und behandeln zu lassen.

Was den Bereitschaftsdienst von der Notaufnahme unterscheidet und warum die Kassenärztliche Vereinigung diesen ins Leben gerufen hat, erklären wir im folgenden Artikel.

Notfalldienstpraxis im Klinikum Bielefeld - Mitte:

Die Notfalldienstpraxis der KVWL im Klinikum Bielefeld - Mitte bietet die erste Anlaufstelle für Notfallbehandlungen außerhalb der Sprechstundenzeiten von niedergelassenen Ärzt*innen. Die Notfallpraxis ist in der Woche in den späten Abendstunden, mittwochs und freitags nachmittags sowie ganztägig am Wochenende für Patient*innen da und gewährleistet somit auch in dieser Zeit eine medizinische Versorgung. Sie liegt in der Eingangshalle des Klinikum Bielefeld – Mitte unmittelbar neben der Notaufnahme. Durch die räumliche Nähe ist es möglich, Patient*innen über einen gemeinsamen Tresen anhand der Symptome entweder in die zentrale Notaufnahme des Klinikums oder in die Notfalldienstpraxis der KVWL weiterzuleiten. Patient*innen mit nicht-lebensbedrohlichen Beschwerden werden somit in der Notfalldienstpraxis behandelt, akute Notfälle werden hingegen direkt in die Notaufnahme geleitet. Durch diese Vorgehensweise möchte das Klinikum Bielefeld - Mitte die Patient*innen entsprechend ihrer Symptome schneller zuordnen, die Notaufnahme entlasten und somit Wartezeiten verkürzen.

Abgedeckt wird die fachärztliche Behandlung in der Notfalldienstpraxis durch den Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Hausärzt*innen aus der jeweiligen Umgebung; den Dienstplan organisiert die Kassenärztliche Vereinigung. Den Dienst leisten die Ärzt*innen zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit in der Praxis.

Die KVWL betreibt 63 Notfalldienstpraxen in Westfalen-Lippe, insgesamt 58 stehen in direkter Verbindung mit einem Krankenhaus. Die Notfallpraxis im Klinikum Bielefeld – Mitte, ist eine davon!

Telefonische Arztrufzentrale des Bereitschaftsdiensts:

Sollten Sie gerade nicht wissen, wo sich die nächste Notfalldienstpraxis befindet, bietet es sich an, die zentrale Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116117) zu wählen. In der Leitstelle werden Sie zunächst zu Ihren Beschwerden befragt, ehe Sie zu der nächstmöglichsten Notfallpraxis geleitet werden. Weitere Informationen und Übersichten aller Notfalldienstpraxen stehen auch hier zur Verfügung: www.kvwl.de/notfalldienst.

Aufgrund des gesundheitlichen Zustands wird es nicht allen Patient*innen möglich sein, eine Notfalldienstpraxis aufzusuchen. Daher besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eine medizinische Versorgung von zu Hause aus in Anspruch zu nehmen. Über die Möglichkeit eines Hausbesuches informiert ebenfalls die Leitstelle des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter Tel. 116117.

Bei einem Anruf in der Arztrufzentrale gibt es Wichtiges zu beachten. Somit gilt es, bei allen lebensbedrohlichen Symptomen wie Bewusstlosigkeit, akuten Blutungen, Herzbeschwerden, Störungen des Atemsystems oder Komplikationen in der Schwangerschaft immer den Notruf (112) zu wählen. Der Rettungsdienst ist rund um die Uhr verfügbar und innerhalb kürzester Zeit beim/bei der Patient*in.

Der Bereitschaftsdienst hingegen bietet eine Anlaufstelle für Patient*innen, die lediglich leichter erkrankt sind. Darunter fallen Symptome wie Erkältungen mit Fieber über 39 °C, starke Hals- oder Ohrenschmerzen und akute Harnwegsinfekte, Rückenschmerzen oder Bauchschmerzen.

Wichtig: Der Bereitschaftsdienst ist kein Ersatz für den Notruf! Die 112 soll bei Patient*innen mit schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Symptomen sofort gewählt werden!

Welche Vorteile entstehen durch den Bereitschaftsdienst?

Durch den Bereitschaftsdienst in den Notfalldienstpraxen werden grundsätzlich die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlastet. Vielen Patient*innen mit leichteren Verletzungen oder Krankheitssymptomen kann in einer Notfallpraxis geholfen werden, ohne dass sie sich an eine Notaufnahme wenden müssen. Da in den Notaufnahmen grundsätzlich von Fall zu Fall entschieden wird und somit Patient*innen mit schweren Verletzungen oder Symptomen vorgezogen werden, kommt es für Patient*innen mit leichteren Symptomen oft zu längeren Wartezeiten. Diese sind in den Notfalldienstpraxen häufig deutlich kürzer. Somit kann den Patient*innen neben einer Menge Zeit auch Frust durch längeres Warten erspart bleiben.

Auch wären die Notaufnahmen durch eine optimale Nutzung des ärztlichen Bereitschaftsdiensts grundsätzlich leerer. Dies kommt vor allem schwererkrankten und verletzten Personen zu Gute, da diese schneller behandelt werden können. Davon profitieren ebenfalls die ohnehin überlasteten Ärzt*innen und Pflegekräfte.

Besonderheiten des Bereitschaftsdiensts:

Für bestimmte Notfallsituationen gibt es neben der Notfalldienstpraxis für Erwachsene und der Notaufnahme in Bielefeld gesonderte Anlaufstellen, wie zum Beispiel einen Hals-Nasen-Ohren- und einen Augenärztlichen Notdienst sowie eine eigene Notfalldienstpraxis für Kinder.

Die Notfalldienstpraxis für Kinder und Jugendliche befindet sich seit September 2018 im Kinderzentrum des Evangelischen Klinikums Bethel, Haus Gilead 1 und ist räumlich mit der Notaufnahme für Kinder und Jugendliche zusammengeführt.

Hals-Nasen-Ohren- und Augenärzt*innen ist es aufgrund ihrer speziellen medizinischen Geräte meist nicht möglich, ihren Notfalldienst in einer zentralen Notfallpraxis abzuhalten. Patient*innen, die eine augenärztliche Behandlung benötigen, wenden sich außerhalb der Praxisöffnungszeiten an die zentrale Notfalldienst-Nummer 116117. Dort leitet man sie an den zuständigen augenärztlichen Notfalldienst weiter. Selbiges gilt für HNO-Notfallpatient*innen. HNO-Ärzte*innen halten in der Regel ihre Notdienste nicht in einer gemeinschaftlichen Notfalldienstpraxis ab, sondern in ihren eigenen Praxen. Auch hier kann über die Notdienstnummer 116117 in Erfahrung gebracht werden, welcher HNO-ärztliche Notfalldienst erreichbar ist.

Die Informationszentrale des Giftnotrufs lässt sich ebenfalls nur gesondert erreichen. Hier steht entsprechende Hilfe unter der Telefonnummer 02 28 – 19 24 0 rund um die Uhr zur Verfügung.

Informationen zum Apothekennotdienst entnehmen Sie bitte beispielweise der Seite der „Apothekerkammer Westfalen-Lippe“: www.akwl.de/notdienstkalender.php

Generell gilt: Die Nummer der Anrufzentrale des Bereitschaftsdiensts 116117 sollte generell zunächst bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen kontaktiert werden, um an den entsprechenden Notdienst weiterzuvermitteln.

Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Notfalldienstpraxis im Klinikum Bielefeld - Mitte:

Notfalldienstpraxis für Erwachsene (ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, KVWL)
Klinikum Bielefeld - Mitte (Hauptgebäude)
Teutoburger Str. 50
33604 Bielefeld

Öffnungszeiten
Montag, Dienstag, Donnerstag: 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Mittwoch, Freitag: 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 09.00 Uhr bis 22.00 Uhr

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